Umwelt & Natur

Bhutan ist ein Naturparadies auf Erden. Das Himalaya-Königreich beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna. Das majestätische Himalaya-Massiv im Norden, tropische Wälder im Süden: In den vier verschiedenen Klimazonen - subtropische, tropische, gemäßigte und alpine Zonen - herrscht jeweils eine eigene Tier- und Pflanzenwelt.

Warane, Tiger und asiatische Elefanten, Bären, Wölfe und Wollschafe - alle typischen Arten Asiens findet man in dem kleinen Himalaya-Königreich.

Bhutan beherbergt viele Heil-Pflanzen, die auch aktiv verwendet werden. Einer der historischen Namen Bhutans lautet „Das südliche Tal der Heilkräuter“.

Neben Heilkräutern finden sich viele andere seltene Pflanzenarten in den unterschiedlichen Klimazonen Bhutans: über 50 Rhododendron-Arten, eine beeindruckende Zahl von Orchideen, Magnolien, Wacholder, fleischfressende Pflanzen, Edelweiß, Enzian sowie tropische Bäume, Kiefern und Eichen.

Naturschutz ist fester Bestandteil der Entwicklungsziele Bhutans. Es ist das einzige Land, das in seiner Verfassung den Schutz von mindestens 60 % seines Waldbestandes verankert hat. Außerdem hat Bhutan das größte Verhältnis von geschützten Gebieten zum gesamten Staatsgebiet: 26 % des Landes sind als Nationalparks ausgewiesen, insgesamt sind mehr als 35 % geschützt.

Bhutan will als erstes Land der Welt eine rein ökologische Landwirtschaft betreiben und so Luft, Gewässer und Erde nur minimal mit Schadstoffen und Pestiziden belasten. Dies ist auch Teil der Entwicklungsstrategie, die nicht nur Profit, sondern gleichwertig Gesundheit, Glück und Wohlbefinden seiner Bewohner im Fokus hat. Auch im Bereich Energie wird auf Nachhaltigkeit gesetzt: Wasserkraft und Solarenergie sind die Zentralpfeiler der Energiepolitik, die Bhutan durch Energie-Exporte gleichzeitig zu mehr Unabhängigkeit verhelfen.